So klein und unscheinbar doch das Hirtentäschelkraut ist, so hat es doch ganz schön etwas in sich.

Als Kulturfolger des Menschen kam es vor etwa 6.500 Jahren mit der Einführung des Ackerbaus aus Vorderasien nach Europa und breitete sich von hier in die ganze Welt aus. Man findet es an nährstoffreicheren Feldern auf und an Äckern, Wegrändern, Brachen, Ruderalstellen und Gärten. Charakteristisch sind seine dreieckigen Früchte, die „Taschen“.

Die  Palette der Heilwirkungen ist ausgesprochen lang. Innerlich angewendet wirkt es blutstillend, blutdruckregulierend, blutreinigend, entzündungshemmend, Kreislauf anregend, adstringierend und tonisierend.