Standortbedingungen

trockene Rasen, lichte Wälder, Äcker, Weg-, Wiesen- und Waldränder

Pflanzenbeschreibung

Johanniskraut ist eine bis zu 1m hohe kahle Pflanze mit aufrechtem rundem, im oberen Teil verzweigten und zweikantigem Stängel. Die Blätter sind eiförmig bis linear, mit zahlreichen, durchscheinenden Punkten. Sie hat einen doldenartigen Blütenstand, auf meist schwarzdrüsigen Stielen, meist fünfzählig. Die Kelchblätter sind schmal, gelegentlich schwarz getupft, in feine Spitze ausgezogen, die Blütenblätter sind gelb, gelegentlich schwarz gepunktet, bis 15 mm lang und die Staubblätter zahlreich, in 5er Gruppen mit 3 – 5 Griffel.

Erkennungsmerkmal
Voll aufgeblühte Dolde zerquetschen, es kommt roter Saft heraus; Frucht mit unregelmäßigen Ölleisten; Blütezeit: Juni bis September; Johanniskraut gibt es in ganz Europa (ausgen. Hoher Norden), Westasien, Nordafrika.

Verwendung

Tee: Blüten und Kraut: 1 TL überbrühen, kurz ziehen lassen, abseihen.

Anzuwenden bei: Bettnässen: Johanniskraut mit Zinnkraut – gebrüht 1 – 2 Tassen tagsüber trinken, ev. zusätzlich Sitzbad. Depressionen, Hysterischen Anfällen, Nervenverletzungen u. nervösen Beschwerden aller Art, Nachtwandeln, Probleme bei Periode: besonders bei jungen Mädchen, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Sprachstörungen, Stossverletzungen (auch Folgen von Überheben) Anzuwenden bei: Als Öl innerlich angewandt – unterstützt es äußerliche Anwendung. Brandwunden, Drüsenschwellungen, Mumps, Hexenschuss u. Ischias, Schrunden (Klüfte), Sonnenbrand, schwerste Verletzungen, Verbrühungen, Wunden aller Art, gesamte Wirbelsäule, Säuglinge mit Leibschmerzen: Das Bäuchlein damit einreiben, bei schweren Verletzungen Johanniskrautauflagen! Johanniskrautöl kann auch bei Haustieren angewendet werden! Anwendungsmöglichkeiten: Frische Blüten für Tee und Öl und ältere Blüten für Bäder